Palliative Begleitung
Menschliche Nähe tut gut.
Bei vielen alten und gebrechlichen Menschen kann eine Krankheit nicht mehr geheilt werden. Doch es können Beschwerden gelindert
werden. Dafür setzen wir uns mit „palliativer Begleitung“ ein. „Pallium“ kommt aus dem Lateinischen und heißt „der Mantel“.
Wir wollen in unserem Caritas–Altenheim wie ein Mantel für Wohlbefinden und Wärme sorgen. Um die Begleitung und Betreuung
in der letzten Lebensphase weiterzuentwickeln, haben wir eine Mitarbeiterin in Palliativfragen geschult. Zusätzlich haben
zwei Mitarbeiter die Palliativfachweiterbildung absolviert.
Leid, Sterben und Tod sehen wir als Teil des Lebens. Menschen in dieser Lebensphase begleiten wir qualifiziert und individuell.
Das ist für uns ein Wesensmerkmal caritativer Pflege und Betreuung.
Unsere Hilfe richtet sich nach dem Willen der Bewohnerin oder des Bewohners sowie seiner Angehörigen. Wenn die letzten Stunden privat und ohne Anteilnahme anderer erwünscht werden, respektieren wir das. Grundsätzlich verabschieden wir Verstorbene in einem eigenem Abschiedsritual in der Einrichtung. Es wird beispielsweise den Mitbewohnerinnen und -bewohnern ermöglicht, sich im Zimmer des Verstorbenen zu verabschieden. Auf Wunsch findet die Verabschiedungsfeier in der hauseigenen Kapelle statt, die für jeden offen ist.
